Machten Elfen Urlaub, machten sie’s in Annas Garten

Es war Anfang Juni, da flatterte die Einladung „Tag des offenen Gartentürls“ von Anna Rebhan, einer Arbeitskollegin von Flo, in unsere Wohnung. Wir wussten zu diesem Zeitpunkt nur, dass die Gartenbesitzerin unser Faible für Flohmärkte, Zuckerdosen mit Rosenaufdruck und jeder Menge nostalgischer Kaffeekannen und -tassen teilt. Außerdem hatten wir noch Kenntnis von der Größe des Gartens, an die 3.000 Quadratmeter. Dass dieser Garten eine Quelle der Inspiration sein würde und eine Huldigung an die Vielfalt der Natur, ihre Pracht und Anmut, ahnten wir noch nicht. Umso größer die Freude darüber, die wir mit diesem Blogeintrag teilen möchten. Kommt also mit in den Garten, in dem Elfen Urlaub machten, wenn sie Urlaub machten. 🙂

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Die Sonne schien etwa eine Woche lang, heizte die Umgebung auf, und so versprach auch der 13. Juni ein leuchtender, heißer Tag zu werden. Wir beschlossen also, uns in helle, luftige Gewänder zu hüllen, kramten die Hüte hervor und fuhren los. Als wir in dem kleinen Ort ankamen, hielten wir Ausschau nach einem prächtigen Garten. Doch zunächst wies nichts darauf hin. Dann kamen wir ans Gartentor:

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Ein schmaler Weg führt neben dem Haus vorbei, und hier konnten wir schon die ersten Vorboten sehen, ein altes Fahrrad, geschmückt mit allerlei Blümchen, das auf die Liebe zum Detail der Gartenbesitzerin hinwies. Wir spazierten also am Haus vorbei und wenige Meter danach tat sich ein herrlicher Platz auf. Ein  Rosengarten war zu erkennen, außerdem mit niedrigen Buchshecken eingefasste Bereiche, einige Quadratmeter waren mit Tischchen und bunt zusammengewürfelten Stühlen in ein Freiluftcafé verwandelt worden. Es war diese Art von Garten, bei der das Auge auf Entdeckungstour gehen kann, und egal, wie lange man die Blicke schweifen lässt, immer wieder bleibt man an etwas Neuem hängen. Keine Spur von Eintönigkeit, nicht nur die Vielfalt an Pflanzen und alten, großen, schattenspendenden Bäumen, auch die Vielfalt an Gartenräumen und Blickwinkeln galt es nun zu entdecken.

Zunächst erkundeten wir alle Bereiche und ließen sie auf uns wirken. Erst danach machten wir Fotos. Hier ein paar Impressionen:

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Man kann das Herzblut sehen und spüren, das in jedem Detail steckt. Hach, was gäben wir für einen so wunderbaren, alten Baumbestand. Gleich drei gewaltige Walnussbäume wachsen in Annas Garten, spenden Schatten und sorgen wie die Nebengebäude und Holzstöße für Struktur. Das grüne Blätterdach ist eine Wohltat für vom Bildschirm überanstrengte Augen. Verschiedene Apfelbäume stehen im naturbelassenen Teil des Gartens, im Randbereich gedeihen Beerensträucher. Hier darf das Gras lang wachsen und nur die Gehwege werden gemäht.

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annis_garten3Anna hat ein wunderbares Gespür für die kleinen Dinge. Shabby Chic und Wasser in einer alten Metallbadewanne, prachtvolle Blüten, ein mit blauen Gegenständen geschmückter Energieplatz mit Sitzbank, ein zuckersüß dekorierter Pavillon und ein Taubenschlag. Die gemusterten Bodenfliesen tauchen an den unterschiedlichsten Stellen im Garten auf und schafffen so eine Verbindung der Gartenräume.

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Der Rosengarten war das ideale Motiv, die Kameraeinstellung „Weichzeichner“ auszuprobieren. Ein verträumter Blick und schon tanzen die Elfen vor dem inneren Auge hin und her… Auf dem letzten Bild sieht man die kreuzförmig angelegten Wege mit kleiner Statue in der Mitte, aufgenommen vom Balkon aus mit dem Kameraeffekt „Miniatur“.

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annis_garten26DSCF0750annis_garten23annis_garten1Liebe Anna, wir bedanken uns nochmal ganz herzlich für deinen Tag des offenen Gartentürls. Es war eine Inspiration für unseren eigenen Garten (der momentan erst in unserer Vorstellung existiert), außerdem ein wunderschöner Nachmittag und der Kuchen war auch sehr lecker! Darauf stoßen wir an. 🙂

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Die Gastgeberin
Die Gastgeberin

 

Bis zum nächsten Mal und ganz liebe Grüße von Flo & Manu